20.05.-27.05.2017 Polen

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Moderator: Peter

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Beitragvon Peter » Mi 24. Mai 2017, 18:55

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Dienstreise nach Tarnów via Prag

20.05.2017 Anreise

Am Samstag um 13:00 waren die Ränzlein geschnürt und es ging zuerst auf die Platte.
Dort fand sich Axel, der das schöne Wetter für einen kleinen Ausritt nutzte.

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Nach einer kurzen Unterhaltung ging es weiter nach Mainhardt und ichfolgte der B14 bis zur Autobahn A6.

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Nürnberg lies ich links liegen und es ging weiter Richtung Prag , mit einem Tankstopp am
alten Grenzübergang Waidhaus.

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Ca. 30 km vor Prag fand gegen19:00 Ur und ca. 430 km ich an der Autobahn ein kleines neues Motel zur
Übernachtung. Zum Abendessen lud der KFC an der Tanke nebenan an.

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Grüße - Peter
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Beitragvon Peter » Mi 24. Mai 2017, 19:15

21.05.2017 Anreise über Brünn

Nach einem Nescafé und einem Päckchen Kuchen ging es gegen 9:00 Uhr am nächsten
Tag weiter. In Popuvky fuhr ich von der Autobahn herunter und folgte der Beschilderung
zum Automotodrom Brno, wo wir früher öfters mal zum Moto GP waren.

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Auf der Rennstrecke waren einige Privatfahrer unterwegs. Wahrscheinlich ein Renntraining.
Ich wollte gerne in die Boxengasse, aber die Security vor Ort liesen mich nicht passieren. So
schaute ich den Aktivitäten auf der Rennstrecke aus den Zuschauerrängen zu.

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Gerne hätte ich mit der ST ein paar Runden mit gedreht

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Ein paar Jungs im Einsatz

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An unserer Bushaltestelle in Popuvky vorbei ging es durch die City von Brünn,wo ich das
Restaurant suchte aber nicht fand, wo wir früher in der Stadt immer einkehrten.

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Also strich ich das Mittagessen und folgte dem Navi der Strecke immer der
Autobahn entlang Richtung Tarnów.

An der Strecke entdeckte ich ein Air-Museum, was mich veranlasste dem Highway zu verlassen
und die Location zu inspizieren.

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Der Eintritt sollte EUR 2,00 kosten. Da ich kein Kleingeld hatte
habe ich einen 10er abgegeben, worauf sich die Tore für ein Photoshooting mit der Z1000ST vor
den Restbeständen des kalten Krieges öffnete. Ich durfte mir jegliche Standorte frei wählen und
nutzte die Gelegenheit die seltenen Exponate auf die Platte zu bannen.

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In Reih und Glied stehen hier die ausgekernten Hüllen des ehemalige Warschauer Paktes die
seinerzeit als Drohkulisse und zur Abschreckung der Nato entgegengehalten wurden.

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Und ich mit der Z1000ST mittendrin anstatt nur dabei - wie geil ist das denn ...

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Ich will nicht wissen wieviele Millionen seinerzeit in den heutigen Schrott investiert wurden

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Am Eingang des Museums befindet sich ein spezieller Schrott-Baum mit Resten der glorreichen
Luftwaffe mit Teilen von ME109 & FW190 die in der Gegend gefunden wurden und denen zum Teil
auch die Piloten zugeordnet werden konnten.

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Restteile einer Bf109 am Baum

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Erinnerung im Gebäude an einen Piloten Namens Fritz Grothendieck aus Hannover geboren
am 04.04.1916. Und was hat es gebracht ? Nix außer viele Toten und weltweites Leid .... :evil: :evil: :evil:

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Das in goldenem gelb blühende schier endlos erscheinende Rapsfeld gegenüber der Einfahrt zum Museum
mag sicher noch einige Andenken dieser Art verstecken, entschädigt dafür den Besucher mit seiner
Pracht und dem Duft für die schrecklichen Eindrücke die es zu sehen gab.

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Derweil machte der lokale Segelfliegerclub mit einer Zlin F-Schlepp auf dem angrenzenden Flugfeld.
Der Pilot des Segelflugzeug übte dabei etwas Kunstflug ....

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Derart mit Impressionen gesättigt, schlug ich nach weiteren 760 km um 20:00 am Zielort in Tarnów
auf und bezog mein Quartier im abseits gelegenen Hotel. Dort gab es erst mal eine erholsame Dusche.
Anschließend ein frisch gezapftes Bier und etwas zu Essen.
Grüße - Peter
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Beitragvon Peter » Mi 24. Mai 2017, 20:37

23.05.2017 Arbeit & Tour in & um Tarnów

Heute war erst mal Arbeit agesagt. Mit dem Kunden wurde vereinbart, daß er mich am Hotel
abholt, da ich die Firma nicht im Navi gefunden habe. So wartete ich am Hotel auf den Abholer.

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Das Werk des Kunden in einer renovierten Halle der ehemaligen Waffenfabrik.

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Die Kawaski auf dem Kundenparkplatz. Im Hintergrund noch weitere alte Gebäude des Komplexes, wo es
ab und zu tagsüber auch mal ordentlich rumst. Wahrscheinlich gibt es dort hin und wieder Tests der noch
hergestellten Produkte.

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Nach der Arbeit gegen 15:00 Uhr machte ich eine kleine Stadtrundfahrt und suchte mir dann ein Ziel
für das Navi nördlich der Stadt aus.

Der Dom in Tarnów.

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Straßenszene in der Nähe des Zentrums. Zur Zeit der Rush-hour das übliche Verkehrsgewühle.
Die Straßen sind zum Teil ordentlich gespickt mit Schlaglöchern.

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Den Park Strzelecki habe ich auf Empfehlung der Kollegen besucht.
Er ist so etwas wie die grüne Lunge der Stadt und dient zur Erholung.

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Danach ging es auf einer Landstraße Richtung Norden. Richtige Motoradstrecken
sind hier nicht zu finden, da die Landstraßen schnurstracks gerade aus führen und
kaum Kurven aufweisen. So kam ich an einem Haus vorbei an dem eine illustere
Anhäufung von Fahrzeugen auf der Wiese präsentiert wurde. Ich bog ein und fragte
den Beitzer, der gerade an einem Quad schraubte ob ich ein paar Bilder machen dürfe.

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Für jede Altersklasse wurden Fahrzeuge angeboten.

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Ich folgte der geraden Straße noch ein paar Kilometer und wendete hernach um an einem
Restaurant einen Döner aus selbst gemachten Fleisch mit Pommes abend zu essen. Danach
gings wieder zurück nach Tarnów.

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Da noch etwas Zeit übrig war kraxelte ich in den Ruinen einer alten Burg in der Nähe
des Hotels rum und genoß den Blick von Süden Richtung Norden auf die Stadt.

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Am 24.05.2017 war normale Arbeit angesagt. Gegen Abend jedoch zogen bedrohliche
Wolken auf, so daß ich froh war dem folgenden Regen im Hotel trocken zu entkommen.

Am 24.05.2017 war die Lage ähnlich, jedoch begann es früher zu regnen. Ich
verabschiedete mich beim Kunden für die Heimfahrt und wartete den Hauptschauer an der Firma ab. Derweil
verstaute ich meine sieben Sachen in den Packtaschen. Als es dann nur noch tröpfelte gings zum
5 km entfernten Hotel zurück wo ich noch einigermaßen trocken ankam. Lediglich das Motorrad war
halt stark eingesaut. Ich stellte sie wieder unter den schmalen Dachtrauf und warte nun was sich
morgen für die Rückfahrt ankündigt.
Grüße - Peter
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Re: 20.05.-27.05.2017 Polen

Beitragvon DE010163 » Do 25. Mai 2017, 00:20

Hallo Peter

Bon voyage nach Hause und bleib trocken hinter den Ohren

Gruß

Gerald
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Beitragvon Peter » So 28. Mai 2017, 20:42

25.05.2017 Rückreise Ziel Dresden

Ja, lieber Gerlad, es kam wie befürchtet. Am Freitag morgen gegen 9:00 Uhr war die Fuhre am Hotel
in Tarnów gepackt. Es nieselte etwas und ich dachte es bessert sich - Pustkuchen. Zum Glück hatte
ich meine Motorradhose angezogen und den Regenkittel dazu. Denn es regnete sich richtig ein.
2 Stunden ging es unter Wasser bis zum ersten Tankstopp in Katowice.

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Dort brach die Sonne durch und ich nutzte die Pause, um mich der patsch nassen Klamotten in
der sauberen und geräumigen Behindertentoilette der Raststätte zu entledigen. Schön trocken gelegt
und das nasse Zeugs in der Gepäckrolle verstaut gab es noch einen Hühnerschlegel mit Bratkartoffeln,
bevor ich die Reise entspannt fortsetzte.

Der nächste Tankstopp führte mich von der Autobahn herunter. Mit einem Umweg von ca. 20 km ging
es durch die Pampa wieder zurück.

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In Dresden bin ich nach ca. 620 km um ca. 18:00 Uhr angekommen und wollte im Aparthotel ein Zimmer, was mir dann
aber mit EUR 105,00 doch zu teuer war. Marianne hat mir zuhause dann ein paar güntigere Varianten gesucht und ich
entschloß mich für ein Einzelzimmer mit Dusche und WC auf dem Gang in der Cityherberge für EUR 50,00.

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Vor der Haustüre stand eine ZZR1400.
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Nach einer Dusche machte ich in der Stadt noch eine Photosafari mit der Z1000ST bei Sonnenuntergang.

Am Grand Hotel Taschenbergpalais gegenüber vom Eingang zum Zwinger
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Auf dem Platz vor der Frauenkirche
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Z1000ST vor der Semper Oper
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An der Elbbrücke
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Nach der Tour gings wieder zurück zum Aparthotel, wo sich im hinteren Gebäudeteil ein Italiener befindet.
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Marianne und ich waren dieses Jahr während des Besuchs der Eurobrake schon mal hier gemütlich zum Essen.
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Der Wirt macht zum einen die Bedienung mit, unterhält aber seine Gäste fast jeden Abend mit Live-Musik
indem er selber in die Tasten greift und dazu auch singt.
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Das Essen und das Ambiente ist sehr empfehlenswert.
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Grüße - Peter
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Beitragvon Peter » So 28. Mai 2017, 21:04

26.05.2017 Rückreise Ziel Murr via

- Bischofswerda
- Bautzen
- Sächsische Schweiz Bad Oybin
- Pekelné Doly Bikerhöhle

Gesamt ca. 750 km

In der Cityherberge in Dresden gab es ein ausgiebiges Frühstück vom Buffet.
Danach machte ich mit um ca. 8:45 Uhr auf den Weg. Es ging der gut ausgebauten
B6 entlang. In Bischofswerda war gerade Krämermarkt und ich machte einen kurzen
Rundgang über den Marktplatz.

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Weiter führte der Weg nach Bautzen. Was fällt und dazu ein ?? Na ja halt der Bautzener Löwensenf
und daß es dort einen Stasiknast gab. Naja, dachte ich und war dann aber an der Ortseinfahrt von
der schönen Stadtkulisse beeindruckt.

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Leider blieb mir keine Zeit mich im Stadtzentrum umzusehen und ich suchte mich zur Gedenkstätte durch.

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Wehe dem, der damals hinter diesem Tor in einem getarnten Barkas 1000 verschwand ...

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An der Wand des Innenhofs gab es eine Sonderschau "Der Kommunismus in seinem Zeitalter"

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Nach der Besichtgung ging es weiter dem Ziel der Bikerhöhle entgegen. Die Route im Navi führte mich
Richtung Zittau und dann bergaufwärts durch diverse Kurorte durch. In Oybin war ziemlich viel
Touristentrubel und ich machte einen kurzen Fotostopp.

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Felsformation im Wald Richtung Tschechien kurz nach Oybin.

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Zusammenfassed ist zu sagen, daß die sächsische Schweiz mit Meisen, Dresden, Pirna und Zittau ein
sehr attraktives Gebiet ist und sich eine Woche Aufenthalt dort lohnt.

Dermaßen beeindruckt suchte ich mich zur Bikerhöhle durch. Diese ist ca. 110 km von Dresden entfernt.
In Zákupy mußte ich nach dem Weg fragen und man schickte mich nach Velenice. Auch dort lies die
Ausschilderung sehr zu Wünschen übrig. Ich war dann gegen 14:00 Uhr vor Ort.

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Auf dem Vorplatz der Höhle war schon ordenlicher Andrang und man mußte in dem Getümmel gut aufpassen.

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Man kann also mit dem Bike in die Höhle reinfahren. Dort gibt es einen Tresen zum Essen und Trinken fassen
und auch Sitzgelegenheiten. Im machte ein paar Bilder und hielt mich nur kurz dort auf, galt es doch noch
ca. 580 km abzuspulen.

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Das Navi entschied, daß der schnellste Weg wieder über Prag nach Hause führt. Mit etwas Stau zur Rush-hour
in Prag und einigen Tankstopps war ich dann um 21:00 Uhr wieder in Murr.
Grüße - Peter
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